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Wie publiziere ich eine Pressemitteilung?

Um wirksame Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, sind Pressemitteilungen unbedingt erforderlich. Gerade das World Wide Web bietet eine großartige Chance, über PR-Texte ein Projekt bekannter zu machen. Schließlich kann eine Meldung an die Presse nicht nur von Journalisten aufgenommen und erfasst werden, sondern auch potentielle Kunden ansprechen.
Pressemitteilungen sind die Grundlagen, auf die Journalisten und Redakteure ihre Artikel und Nachrichten fußen, um dann die Allgemeinheit über bestimmte Ereignisse zu schildern. Der Sinn darin liegt natürlich für Unternehmen, Organisationen, etc. in der sogenannten PR und eignet sich meist zur Gründung und zur Stärkung des Rufs. Um diesen Aufbau von Prestige zu gewährleisten, ist es sinnvoll, dass Pressemitteilungen nach den gegebenen Zielsetzungen erstellt sind und keine Menschenrechte oder Rechte Dritter missachten. Das sind die ersten herausragenden Bausteine einer Pressenachricht und sollten in jedem Fall berücksichtigt werden. Ebenso wie die Richtigkeit von Behauptungen und das Kenntlichmachen von Zitaten und eigenen Kommentaren. Sobald man sich sicher ist, dass man an alles gedacht hat, geht es an die Veröffentlichung und Verbreitung. Hierbei hat man verschiedene Medien und Möglichkeiten zur Wahl, wie zum Beispiel Broschüren und Journale, Fernsehen, Radio und auch das Internet.
Es ist von großer Bedeutung möglichst oft von den Usern im World Wide Web zu werden, erst durch wiederholende Berichte prägt sich das Projekt, der Prijektname und die Offerte bei den Adressaten ein, so dass diese darauf zurückkommen, wenn sie das entsprechende Erzeugnis oder diesen Service benötigen.

Die Pressemitteilungen verbreiten und wie verbreiten sich Pressemitteilungen im (sozialen) Netz?

Im Rahmen einer Veranstaltung an der TU Ilmenau haben sich Studenten mit der Aufgabe , wie sich Presseberichte im Internet ausbreiten. Hintergrund war die Annahme, dass Pressemitteilungen zwar eigentlich ein Tool der Pressearbeit sind und Berichterstattung in den Medien stimulieren sollen, im World Wide Web aber durchaus ein ‘Eigenleben’ gewinnen, sobald man sie ins WWW bringt. Dies kann über mehrere Kanäle geschehen: über die Internetseite der Organisation, über die Facebook-Page, über kostenlose Presseverzeichnisse wie openPR und natürlich auch über kostenpflichtige Pressestellen wie newsaktuell.
Die Erhebung analysiert mittels einer sog. Input-Output-Analyse, wie viele Rückmeldungen (d.h. Wiedergaben, Weiterempfehlungen, Kommentare) im Internet in verschiedenen Öffentlichkeiten (Organisationen, Journalisten und private Personen) erzielen. Dazu wurden in einem ersten Schritt 32 online erhältliche Pressemitteilungen von kleinen und mittleren Firmen bzw. nicht profitorientierten Organisationen in Hinblick verschiedener potentieller Erfolgsfaktoren (Eigenheiten der Pressemitteilung wie journalistische Qualität und enthaltene Nachrichtenfaktoren, Eigenschaften der Organisation, Anzahl der genutzten Verbreitungskanäle) miteinbezogen. Im zweiten Schritt identifizierten wir alle 382 Stellungnahmen im Internet. Es wurden nur Pressenachrichten nach 2009 miteinbezogen.
Einige ausgewählte Funde: Pressenachrichten mittelständischer Firmen und Nicht-Regierungsorganisationen erzielten im Durchschnitt ca. zwölf Wiedergaben, Weiterempfehlungen oder Kommentare. Die Hälfte davon sind richtige, d.h. von echten Menschen generierte Rückmeldungen. Die andere Hälfte besteht aus automatisch erstellten Resonanzen. Diese stammen meist von sog. Aggregatoren. Das sind Websites, die wie ein Newsportal aussehen, aber keinerlei journalistische Eigenleistung bereitstellen. Tatsächlich sammeln sie ‚nur’ Online-Pressemitteilungen (durch einen Spider oder Robot) ein und veröffentlichen sie als Neuigkeiten (z.B. pressemeldungen.at). Die Pressemitteilungen funktionieren hier als Anlockung für Besucher der werbefinanzierten Seite. Für PR-Arbeiter stellt sich die Frage nach dem Wert automatisierter Kopien ihrer Pressemeldungen. Nicht erwünschte Auswirkungen (z.B. auf das Organisations-Image) sind eigentlich nicht zu vermuten und immerhin können solche Stellungnahmen zu einer viralen Weiterverbreitung der Pressemeldungen beitragen.


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